Für laufende GEO-Betreuung rufen deutsche Agenturen öffentlich zwischen 999 Euro und 7.000 Euro im Monat auf, jeweils netto; Stand unserer Prüfung der Anbieterseiten: 05.09.2026. Zwischen der niedrigsten und der höchsten genannten Zahl liegt der Faktor sieben. Für Einmalleistungen wie ein Audit reicht die belegte Spanne von 1.299 Euro bis 10.000 Euro, ebenfalls netto und ebenfalls geprüft am 05.09.2026.
Wer nur diese Zahlen nebeneinanderlegt, hat noch nichts verglichen. Hinter 999 Euro im Monat steckt ein anderer Leistungsumfang als hinter 7.000 Euro, und beide Anbieter schreiben denselben Begriff darüber. Diese Seite erklärt, woraus der Unterschied entsteht, und nennt danach unsere eigenen Preise vollständig: jede Stufe, jede Zahl, dazu Mindestlaufzeit und Konditionen für Bestandskunden. Alles zzgl. USt., Stand: September 2026.
Wir schreiben die Preise hin, weil die Alternative ein Erstgespräch ist, in dem beide Seiten erst nach vierzig Minuten merken, dass die Größenordnung nicht zusammenpasst. Was wir dafür konkret tun, steht auf der Leistungsseite zu GEO.
Was am Markt öffentlich aufgerufen wird
Die folgenden fünf Anbieter nennen auf ihren eigenen Seiten Zahlen. Alle Angaben von uns am 05.09.2026 direkt auf den Agenturseiten geprüft und im Wortlaut übernommen:
| Anbieter | einmalig | laufend | Quelle |
|---|---|---|---|
| Löwenstark Online-Marketing GmbH | GEO-Audit ab 1.299 € netto | GEO-Optimierung ab 999 € netto/Monat | Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026 |
| Gerlach Media | GEO Audit 3.500 € | laufende Betreuung ab 2.500 €/Monat | Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026 |
| Aufgesang GmbH | nicht genannt | „Das Mindestbudget liegt bei 1.000 Euro netto" | Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026 |
| Radyant Digital GmbH | Projekt ab 10.000 € | ab 7.000 €/Monat | Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026 |
| Evergreen Media AR GmbH | nicht genannt | „Fokusprojekte ab 30.000 Euro/Jahr", „60.000–150.000 Euro", „oberhalb von 150.000 Euro" | Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026 |
Das ist keine Marktübersicht, sondern eine Liste der Anbieter, bei denen wir überhaupt eine Zahl gefunden haben. Die meisten Agenturen nennen gar keinen Preis. Auf den übrigen Seiten steht statt einer Zahl ein Kontaktformular, und der Betrag fällt im Gespräch. Wir haben nur aufgenommen, was am 05.09.2026 öffentlich einsehbar war, und nichts geschätzt, was dort nicht stand.
Die Zahlen sind untereinander nur begrenzt vergleichbar, weil sie unterschiedliche Dinge beschreiben. Ein Mindestbudget ist etwas anderes als ein Paketpreis, ein Jahresvolumen etwas anderes als ein Monatsretainer, ein Audit etwas anderes als ein Projekt. Wer eine Tabelle wie diese liest, liest fünf verschiedene Rechnungsarten in einer Spalte. Wir bewerten die Angebote deshalb nicht und nennen keinen davon zu hoch oder zu niedrig. Wir stellen sie hin, damit Sie die Bandbreite kennen, in der Sie sich bewegen.
Auffällig ist eher, was fehlt: In keinem der fünf Fälle steht neben dem Preis, wie viele Systeme geprüft werden, wie viele Fragen dabei laufen und wie oft gemessen wird. Genau diese drei Angaben entscheiden aber darüber, ob eine Zahl günstig oder teuer ist.
Warum der Faktor sieben entsteht
GEO-Arbeit ist Messarbeit plus Redaktionsarbeit. Beides skaliert mit der Zahl der Dinge, die geprüft und gepflegt werden müssen. Sechs Größen treiben den Aufwand, und sie erklären den Abstand zwischen 999 Euro und 7.000 Euro besser als jede Positionierung.
Zahl der geprüften Systeme. Ein Modell abzufragen ist eine Aufgabe. Vier Modelle abzufragen sind vier Aufgaben, denn jedes hat eigene Antwortmuster und eigene Quellenvorlieben sowie eine eigene Auswertung. Ein Retainer, der nur ChatGPT beobachtet, kostet zwangsläufig weniger als einer, der ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Overviews getrennt führt. Der Preisunterschied ist dann kein Aufschlag, sondern Mengenarbeit.
Zahl der Prompts und Messfrequenz. Zehn Fragen einmal im Monat abzufragen ist eine überschaubare Erhebung. Sechzig Fragen alle zwei Wochen über vier Systeme ergeben mehrere hundert protokollierte Antworten pro Erhebung. Dazu kommt: Wenige Läufe machen die Zahlen wackelig, weil ein einzelner Ausreißer den Wert kippt. Mehr Läufe kosten mehr und tragen dafür.
Sprachen und Standorte. Ein Standort braucht ein Prompt-Set. Zwölf Standorte brauchen zwölf, weil die Modelle ortsbezogen antworten und ein Wert für Köln nichts über Leipzig aussagt. Kommt eine zweite Sprache dazu, verdoppelt sich die Messung. Die Inhaltsarbeit ebenfalls. Wie das im lokalen Fall aussieht, haben wir in GEO im Local Marketing beschrieben.
Anteil neuer Inhalte. Wenn zu Ihren Kernthemen Seiten existieren, die eine Frage tatsächlich beantworten, ist die Arbeit ein Umbau. Fehlen sie, ist es Neubau, und Neubau bedeutet Recherche, Text, Freigabe und Veröffentlichung statt nur Überarbeitung. Zwischen beiden Fällen liegt regelmäßig ein Vielfaches an Stunden.
Handarbeit bei der Auswertung. Es gibt derzeit kein Werkzeug, das die Bewertung übernimmt. Ob eine Nennung eine Empfehlung ist, ob sie an dritter oder erster Stelle steht, welche Eigenschaft das Modell Ihnen zuschreibt: Das liest ein Mensch und trägt es ein. Diese Zeit lässt sich nicht wegautomatisieren, und sie steckt in jedem Retainerpreis, ob sie ausgewiesen wird oder nicht.
Vorhandene SEO-Grundlage. GEO setzt auf sauberer Technik und auf auffindbaren Inhalten auf. Ist beides da, beginnt die Arbeit bei der Sichtbarkeit in den Antworten. Ist es nicht da, muss erst der Unterbau stehen, und dieser Teil ist klassische Suchmaschinenarbeit, nachzulesen unter was SEO ist.
Rechnen Sie diese sechs Größen für Ihr eigenes Vorhaben durch, und der Faktor sieben löst sich in Mengen auf. Ein Standort, zehn Fragen, ein System, bestehende Inhalte: Das ist ein kleines Mandat. Zwölf Standorte, zwei Sprachen, sechzig Fragen, vier Systeme, dazu ein leerer Blog: Das ist ein anderes Vorhaben, das mit demselben Wort beschrieben wird.

Woran Sie einen Preis erkennen, der nicht trägt
Eine Zahl ohne Bezugsgröße sagt nichts. Bevor Sie irgendwo unterschreiben, stellen Sie dem Anbieter diese Fragen und lassen Sie sich die Antworten schriftlich geben:
- Welche Systeme werden abgefragt, und wird jedes einzeln ausgewertet oder alles zu einem Wert zusammengezogen?
- Wie viele Fragen umfasst das Prompt-Set, und bekomme ich die Wortlaute vor Beginn zu sehen?
- Wie oft wird gemessen, an welchem festen Takt, und mit wie vielen Läufen je Frage?
- Wie genau wird gerechnet? Was zählt als Nennung, was als Zitat, wie wird die Tonlage bewertet?
- Bekomme ich das Rohprotokoll je Lauf, oder nur ein Diagramm am Quartalsende?
- Wem gehören die Messdaten, wenn die Zusammenarbeit endet?
Fehlt die Messmethode, fehlt die Prompt-Liste oder fehlt die Angabe, welche Systeme überhaupt geprüft werden, dann steht hinter dem Preis kein prüfbarer Leistungsumfang. Das ist kein Vorwurf an den Markt, sondern eine Folge davon, dass es für diese Disziplin noch keinen eingeführten Standard gibt. Umso mehr liegt es an Ihnen, danach zu fragen.
Und eine Zusage kann Ihnen niemand seriös geben: dass Sie in einer bestimmten KI-Antwort auftauchen, an einer bestimmten Stelle stehen oder zu einem bestimmten Termin genannt werden. Die Auswahl innerhalb der Modelle ist von außen nicht steuerbar, und die Anbieter ändern ihre Verfahren ohne Ankündigung. Wer Ihnen trotzdem eine Position oder einen Prozentsatz verspricht, verkauft Ihnen etwas, das er nicht liefern kann.
Einmalig oder monatlich: warum beides gebraucht wird
Ein Retainer ohne vorherige Ausgangsmessung ist eine Rechnung ohne Nullpunkt. Wenn niemand festgehalten hat, in wie vielen von hundert Antworten Ihre Marke vor dem ersten Handgriff vorkam, lässt sich sechs Monate später nicht belegen, ob sich etwas bewegt hat. Dann bleibt am Ende des Quartals der Satz, es sei besser geworden. Diesen Satz kann jeder sagen.
Deshalb steht bei uns ein einmaliges Fundament vor jedem monatlichen Mandat. In diesem Fundament entsteht das, worauf danach alles verweist: das Prompt-Set in abgestimmtem Wortlaut, der eingefrorene Ausgangswert je System, die Bestandsaufnahme der Inhalte und der technischen Freigaben, dazu eine priorisierte Reihenfolge der Maßnahmen. Das ist Arbeit, die genau einmal anfällt und danach als Bezugspunkt weiterläuft.
Der Retainer trägt das Gegenteil: wiederkehrende Arbeit. Wiederholungsmessung im festen Takt, Auswertung von Hand, neue Inhalte, Pflege der fremden Quellen, in denen Sie genannt werden. Diese Arbeit hört nicht auf, weil die Modelle ihre Auswahl laufend ändern und Wettbewerber an denselben Quellen arbeiten.
Beides einzeln zu kaufen ist möglich und manchmal richtig. Ein Fundament ohne Anschlussmandat ist ein abgeschlossenes Ergebnis, mit dem Sie auch ohne uns weiterarbeiten können. Ein Retainer ohne Fundament ist dagegen ein Mandat ohne Beweislage, und das verkaufen wir nicht.

Unsere Preise
Alle Beträge sind netto, zzgl. USt., Stand: September 2026. Sie stehen hier, damit Sie vor dem ersten Gespräch wissen, in welcher Größenordnung Sie landen.
Einmalige Leistungen
| Leistung | Preis (netto) | Stand |
|---|---|---|
| GEO-Sichtbarkeits-Check | 1.450 € | Stand: 09/2026, zzgl. USt. |
| GEO-Fundament | 6.900 € | Stand: 09/2026, zzgl. USt. |
| GEO-Fundament für mehrere Standorte | ab 14.900 € | Stand: 09/2026, zzgl. USt. |
Monatliche Betreuung, sechs Monate Mindestlaufzeit
| Stufe | Preis pro Monat (netto) | Stand |
|---|---|---|
| Basis | 1.200 € | Stand: 09/2026, zzgl. USt. |
| Wachstum | 2.900 € | Stand: 09/2026, zzgl. USt. |
| Dominanz | 5.900 € | Stand: 09/2026, zzgl. USt. |
GEO-Sichtbarkeits-Check
Gemacht für Unternehmen, die vor jeder Entscheidung eine Zahl sehen wollen. Sie bekommen ein Prompt-Set für Ihren Markt, die Abfrage über mehrere Modelle, das Protokoll jedes einzelnen Laufs und die Auswertung: Nennungsrate, Zitationsrate, Tonlage der Nennungen, dazu die Liste der Quellen, die stattdessen zitiert werden. Der Check ist abgeschlossen. Er hat ein Ergebnis, das Ihnen gehört, und Sie können danach ohne uns weitermachen.
Die Grenze verläuft klar: Der Check verändert nichts. Er räumt keine Website auf, schreibt keinen Text, pflegt keinen Verzeichniseintrag. Er sagt Ihnen, wo Sie stehen und woran es liegt, und liefert eine priorisierte Liste dessen, was wir tun würden. Wer erwartet, dass sich danach an seiner Sichtbarkeit etwas bewegt, erwartet das Falsche. Bewegung entsteht erst durch die Arbeit, die auf den Check folgt.
GEO-Fundament
Das Fundament ist die Aufbauphase, und es ist Pflicht vor jedem Retainer. Enthalten sind die eingefrorene Ausgangsmessung, die technische Prüfung der Crawler-Freigaben und der strukturierten Daten, der Umbau der Seiten, die eine Frage tatsächlich beantworten sollen, die Vereinheitlichung Ihrer Angaben über die Quellen hinweg und die erste Runde Redaktionsarbeit außerhalb Ihrer Domain.
Warum das Pflicht ist: Ein Retainer misst Veränderung. Ohne festen Ausgangswert und ohne aufgeräumten Unterbau misst er nichts, sondern schwankt. Wir hätten dann jeden Monat eine Zahl und keine Aussage darüber, woher sie kommt. Dazu kommt der praktische Teil: Wenn die Grundlagen erst im laufenden Monat gebaut werden, geht die Betreuungszeit für Aufräumarbeiten drauf, die einmalig anfallen. Das ist teurer für Sie, nicht günstiger.
Wofür das Fundament nicht reicht: Es ist kein Dauerzustand. Nach Abschluss liegt ein sauberer Stand vor, der ohne Wiederholungsmessung binnen weniger Monate wieder unklar wird, weil die Anbieter ihre Auswahl ändern.
GEO-Fundament für mehrere Standorte
Für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen oder mehreren Sprachen. Jeder Standort bekommt ein eigenes Prompt-Set, weil die Frage "Anbieter in Köln" andere Namen ausgibt als dieselbe Frage für Hamburg. Jede Sprache bekommt eigene Läufe, eigene Auswertung, eigene Quellenarbeit. Die Einträge in Verzeichnissen und Branchenlisten werden je Standort geprüft und angeglichen. Widersprüchliche Adressen oder Bezeichnungen erzeugen genau die Unschärfe, die ein Modell dazu bringt, Sie lieber wegzulassen. Wie das lokal funktioniert, haben wir in unserem Beitrag zu GEO im Local Marketing beschrieben.
Der Startpreis gilt für zwei bis drei Standorte in einer Sprache. Danach wächst der Aufwand je Standort weiter, und wir nennen die Zahl erst, wenn feststeht, wie viele Sets laufen müssen. Nicht geeignet ist diese Stufe für Unternehmen, die zwar mehrere Adressen im Impressum führen, aber überall dieselbe Leistung an dieselbe Zielgruppe verkaufen. Dann reicht das einfache Fundament.
Basis
Für kleinere Unternehmen mit einem Markt und einer Sprache, die nach dem Fundament nicht stehen bleiben wollen. Enthalten sind die Wiederholungsmessung im festen Takt, ein begrenztes Prompt-Set, die Auswertung von Hand mit Protokoll, ein monatlicher Bericht sowie ein Termin, in dem wir ihn durchgehen. Redaktionell ist ein überschaubarer Umfang drin: Pflege bestehender Seiten und laufende Kontrolle der Einträge.
Die Grenze: Basis produziert wenig neuen Inhalt. Wenn zu Ihren Kernthemen die Seiten fehlen, die eine Frage beantworten, kann diese Stufe das nicht aufholen. Sie hält den erreichten Stand, verfolgt ihn über die Zeit und bearbeitet einzelne Baustellen nacheinander. Wer in einem umkämpften Feld mit vielen etablierten Namen nach vorne will, wird hier zu langsam sein und sollte das vorher wissen.
Wachstum
Die Stufe, in der die meisten Mandate liegen. Mehr Modelle im Monitoring, ein größeres Prompt-Set, häufigere Erhebung. Dazu ein festes Kontingent an neuen Inhalten pro Monat, geschrieben nach dem Format, das zitiert wird: Antwort oben, Herleitung darunter, Zahlen mit Quelle, Autor mit Namen. Die Arbeit an fremden Quellen läuft parallel und dauerhaft, Redaktion für Redaktion, weil dort die Auswahl entsteht.
Wachstum deckt einen Markt gründlich ab, nicht mehrere gleichzeitig. Kommt ein zweiter Sprachraum dazu, verdoppelt sich die Messarbeit, und das lässt sich innerhalb dieser Stufe nicht unterbringen. Auch großflächige Website-Umbauten sind nicht enthalten. Wenn sich im Fundament zeigt, dass Ihre Seitenstruktur im Weg steht, ist das ein eigenes Projekt und wird getrennt kalkuliert.
Dominanz
Für Unternehmen, die in ihrer Kategorie die erste genannte Adresse sein wollen und dafür Volumen brauchen. Breites Prompt-Set über mehrere Themenfelder, alle relevanten Modelle, kurze Messabstände, dazu eine kontinuierliche Produktion an Inhalten und Belegen. Wir arbeiten eng mit Ihrer Fachabteilung, weil dieses Volumen ohne internes Wissen nur Text erzeugt und keine Substanz. Der Bericht führt die Entwicklung je Modell und je Themenfeld getrennt.
Was auch diese Stufe nicht kann: eine Position in einer KI-Antwort zusagen. Die Auswahl innerhalb der Modelle ist nicht steuerbar, und mehr Budget ändert daran nichts. Dominanz erhöht die Zahl der Stellen, an denen Ihre Marke belegt auftaucht, und damit die Wahrscheinlichkeit, dass ein Modell sie ausgibt. Das ist etwas anderes als eine Garantie, und wer Ihnen hier eine gibt, kennt den Mechanismus nicht.
Sechs Monate Mindestlaufzeit
Die Mindestlaufzeit steht offen in jedem Angebot, weil wir sie begründen können. Die erste Erhebung nach dem Fundament ist eine Nullmessung. Sie sagt, wo Sie starten, und sonst nichts. Zwei Punkte ergeben noch keine Richtung, weil Schwankung zwischen zwei Läufen normal ist: Dieselbe Frage kann heute vier Anbieter nennen und nächste Woche fünf andere, ohne dass sich an Ihrer Marke etwas geändert hat. Erst ab dem dritten und vierten Messpunkt lässt sich ein Trend von Rauschen unterscheiden.
Dazu kommt die Trägheit auf der Quellenseite. Ein Text, der heute veröffentlicht wird, ist nicht am nächsten Tag Teil dessen, worauf ein Modell zugreift. Ein Verzeichniseintrag, der korrigiert wird, wirkt sich erst aus, wenn die Korrektur an genügend Stellen angekommen ist. Wer nach zwei Monaten aussteigt, hat den Aufbau bezahlt und die Auswertung nicht bekommen. Das ist die schlechteste Variante für Sie und die unangenehmste für uns, weil wir dann Arbeit abgeliefert haben, deren Wirkung niemand mehr nachprüft.
Sechs Monate sind kein Bindungsinstrument, sondern der kürzeste Zeitraum, in dem die Frage "hat es etwas gebracht" überhaupt beantwortbar ist.
Wenn Sie schon ein SEO-Mandat bei uns haben
Für Bestandskunden mit laufendem SEO-Mandat rechnen wir anders, und zwar nicht als Rabattaktion, sondern weil ein Teil der Arbeit bereits erledigt ist.
- GEO-Fundament: 3.900 € statt 6.900 €, zzgl. USt., Stand: September 2026
- Monatlicher GEO-Aufschlag statt eines zweiten Retainers: 900 €, 2.200 € oder 4.400 €, je nach Stufe, zzgl. USt., Stand: September 2026
Die Rechnung dahinter ist schlicht. Im Fundament steckt ein erheblicher Anteil technische Prüfung plus Strukturarbeit und Aufräumen von Freigaben. Bei einem laufenden SEO-Mandat ist das gemacht, wird laufend kontrolliert und muss nicht noch einmal bezahlt werden. Was bleibt, ist der GEO-eigene Teil: Ausgangsmessung, Prompt-Set, Quellen- und Entitätenarbeit, Umbau der Inhalte auf ein zitierfähiges Format. Genau diesen Teil deckt der reduzierte Betrag ab.
Beim laufenden Aufschlag gilt dasselbe. Berichtswesen und Abstimmung, dazu ein Teil der Inhaltsproduktion laufen ohnehin. Wir hängen die GEO-Messung und die zusätzliche Handarbeit daran an, statt einen zweiten Apparat daneben zu stellen. Was klassische Suchmaschinenarbeit dabei abdeckt und was nicht, steht in unserer Erklärung zu SEO.
Warum GEO bei uns mehr kostet als SEO
Unsere GEO-Preise liegen bewusst 15 bis 20 % über den vergleichbaren SEO-Preisen, Stand: September 2026. Der SEO-Starter bleibt bei 1.000 € monatlich, zzgl. USt., Stand: September 2026.
Der Aufschlag hat drei Ursachen. Erstens werden mehrere Systeme abgefragt statt einer Suchmaschine, jedes getrennt ausgewertet. Zweitens gibt es kein Werkzeug, das diese Auswertung übernimmt: Antworttexte lesen, Nennungen zählen, Tonlagen bewerten, Quellen nachverfolgen, alles von Hand und protokolliert. Drittens liegt ein wesentlicher Teil der Arbeit außerhalb Ihrer Domain, in fremden Redaktionen und Listen, und lässt sich nicht automatisieren.
Ein deutlich niedrigerer Preis bedeutet in diesem Feld meist, dass weniger gemessen wird: weniger Modelle, weniger Prompts, längere Abstände, keine Protokolle im Rohzustand.
Was nicht im Preis steht
- Werbebudget jeder Art. Wir schalten keine Anzeigen aus unserem Honorar.
- Gebühren fremder Verzeichnisse, Branchenportale oder Fachmedien, die für einen Eintrag Geld verlangen. Wir sagen Ihnen, welche wir für sinnvoll halten. Ob Sie sie buchen, entscheiden Sie.
- Übersetzungen und muttersprachliches Lektorat für weitere Sprachen.
- Lizenzen für Software, die auf Ihrer Seite läuft, sowie Kosten Ihrer Agentur oder Ihres Entwicklers, wenn Änderungen dort umgesetzt werden.
- Bildmaterial und Rechte daran.
Diese Posten hängen an Entscheidungen, die Sie treffen müssen. Wir nehmen sie nicht in eine Pauschale, weil sie sonst in einer Zahl verschwinden, die Sie nicht mehr prüfen können.
Häufige Fragen
Was kostet der Einstieg mindestens?
Der kleinste sinnvolle Einstieg ist der GEO-Sichtbarkeits-Check für 1.450 €, zzgl. USt., Stand: September 2026. Damit haben Sie eine Messung mit Protokoll und eine Einschätzung, ohne laufende Verpflichtung. Wollen Sie danach Veränderung, kommt das Fundament dazu, und erst darauf setzt eine monatliche Betreuung auf. Wer direkt umsetzen will, rechnet mit Fundament plus Basis.
Warum ist das Fundament Pflicht?
Weil eine laufende Betreuung ohne festen Ausgangswert nichts belegen kann. Wir würden Ihnen monatlich eine Zahl schicken, die ohne Vergleichspunkt weder gut noch schlecht ist. Dazu kommt der technische Teil: Solange Crawler-Freigaben widersprüchlich sind und Ihre Angaben über die Quellen hinweg auseinanderlaufen, arbeitet jede weitere Maßnahme gegen einen Untergrund, der sie schluckt. Das einmal sauber zu machen ist günstiger, als es über Monate aus einem Retainer zu bezahlen.
Kann ich monatlich kündigen?
Nach Ablauf der sechs Monate ja, mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende. Innerhalb der Mindestlaufzeit nicht. Der Grund steht weiter oben: Vorher liegen zu wenige Messpunkte vor, um zu beurteilen, ob die Arbeit wirkt. Wenn Sie sich über die Zusammenarbeit unsicher sind, ist der Check der richtige Einstieg, nicht ein Retainer mit kurzer Laufzeit.
Was passiert nach sechs Monaten?
Wir legen die Zeitreihe auf den Tisch und gehen sie mit Ihnen durch: Ausgangswert, jeder Messpunkt danach, was in dem Zeitraum getan wurde, wo sich etwas bewegt hat und wo nicht. Daraus folgt einer von drei Wegen: weiter in derselben Stufe, Wechsel der Stufe, oder Ende der Zusammenarbeit. Wenn Sie aufhören, bekommen Sie die Rohdaten, das Prompt-Set und die Protokolle. Damit kann jemand anderes die Reihe fortführen, ohne bei null anzufangen.
Bekomme ich eine Garantie auf Nennungen?
Nein. Niemand kann das zusagen, weil die Auswahl innerhalb der Modelle nicht steuerbar ist und die Anbieter ihre Verfahren ohne Ankündigung ändern. Wer Ihnen eine feste Nennungsrate, eine Position in einer Antwort oder einen Termin dafür garantiert, verkauft Ihnen etwas anderes als GEO. Zusagen können wir die Methode: festes Prompt-Set, offengelegte Messung, Protokoll je Lauf, eine begründete Reihenfolge der Maßnahmen und einen Bericht, in dem Sie jede Zahl bis zum einzelnen Lauf zurückverfolgen können.
Lohnt sich das für ein kleines Unternehmen?
Das hängt daran, ob Ihre Kunden in ihrer Auswahl überhaupt Modelle fragen und was ein gewonnener Auftrag bei Ihnen wert ist. Bei kleinen Auftragswerten und einem Markt, der klassisch sucht, ist der Check die ehrliche Antwort: einmal messen, dann entscheiden. Bei erklärungsbedürftigen Leistungen mit hohem Auftragswert trägt oft schon eine Handvoll zusätzlicher Nennungen. Wenn Sie wissen wollen, in welche Richtung das bei Ihnen geht, sprechen Sie uns an oder sehen Sie sich an, wie wir als GEO-Agentur arbeiten.



