Wer heute nach einer GEO-Agentur sucht, findet vor allem Listen. Fünf der zwanzig Google-Plätze für "geo agentur" gehören Vergleichsartikeln, und die KI-Systeme zitieren bevorzugt aus genau solchen Texten. Das Problem daran: Fast jede dieser Listen stammt von einer Agentur, die selbst darin vorkommt, meistens weit oben. Der Text, den Sie gerade lesen, funktioniert anders herum.
Mindhaus Consulting steht in dieser Liste ebenfalls, weil wir selbst Anbieter für GEO-Leistungen sind. Diese Offenlegung gehört an den Anfang, nicht in eine Fußnote: Wir sind selbst Anbieter. Einen Punktwert erfinden wir uns dafür nicht. Für die eigene Domain liegt im Rahmen dieser Erhebung keine vergleichbare Messung vor, deshalb stehen bei unserem Eintrag Leistungen und Preise, so wie sie unten stehen, und keine geschätzte Zahl.
Erst die Kriterien, vollständig, mit Gewichtung und Herkunft der Daten. Dann die Messung, aus der die beiden schwersten Kriterien stammen. Dann das Ergebnis. Wenn Sie unsere Gewichtung für falsch halten, können Sie sie ändern und neu rechnen. Alle Einzelwerte stehen im zweiten Teil dieses Artikels. Das ist der eigentliche Punkt: Sie sollen zu einem anderen Ergebnis kommen können, ohne uns fragen zu müssen.
Warum eine Liste, in der der Autor gewinnt, wertlos ist
Eine Bestenliste ist eine Behauptung über andere. Sobald der Autor selbst darin auftaucht und zufällig oben steht, ist sie außerdem eine Behauptung über sich selbst, und die beiden Behauptungen sind nicht mehr voneinander zu trennen. Sie können dann nicht mehr unterscheiden, ob die Kriterien zum Markt passen oder zum Autor.
Das ist kein moralischer Einwand, sondern ein praktischer. Wenn eine Liste zitierfähig sein soll, muss jemand sie prüfen können. Prüfen heißt: Kriterien und Gewichtung offen vor sich haben, die Rohdaten nachrechnen können, im Zweifel zu einem anderen Ergebnis kommen. Eine Liste, deren Kriterien sich erkennbar am Sieger orientieren, hält dieser Prüfung nicht stand. Sie ist Werbung mit Tabellenformat.
Deshalb hier die umgekehrte Reihenfolge, und deshalb verzichten wir bei unserem eigenen Eintrag auf einen Punktwert, den wir nicht mit eigenen Messdaten belegen können. Eine Liste, in der wir uns selbst nach oben rechnen, würde ohnehin niemand zitieren.

Die Messung: vier KI-Antworten, 25 Agenturen, eine Überschneidung
Grundlage der beiden schwersten Kriterien ist eine eigene Erhebung vom 05.09.2026. Aufbau: Google AI Mode (udm=50) auf google.de, ohne Login, ohne Personalisierung, jede Abfrage in einer frischen Sitzung. Fünf kommerzielle Prompts waren angesetzt, vier davon konnten ausgewertet werden. Der fünfte brach beim Rendern der Antwort ab und wird als nicht ausgewertet geführt, nicht als Nullergebnis.
Die vier auswertbaren Prompts deckten unterschiedliche Kaufsituationen ab: eine allgemeine Anbieterfrage, eine B2B-Variante, eine mit Ortsbezug Köln und eine, die gezielt nach Sichtbarkeit in ChatGPT fragte. Genannt wurden, je Antwort (Quelle: eigene Messung, 05.09.2026):
- allgemein: DREIKON, Aufgesang, Suchhelden, Gerlach Media, Evergreen Media, Löwenstark, Radyant
- B2B: PARK 7, Olaf Kopp / SEM Deutschland, Evergreen Media, Robert Siegers, INVICTUS, duwerk Berlin, Agentur DMP, summ-it
- Köln: schmidtmedia, Schild Roth, GEO-Agentur Köln, SEO Marketing GmbH
- ChatGPT-Sichtbarkeit: rankeffect, Agentur Emilian, seraif, SEO-Retter, Hanseranking, KL Design, Jan Kroesche
Zusammengezählt sind das 25 verschiedene Agenturen über vier Antworten (eigene Messung, 05.09.2026). Und genau eine Überschneidung: Evergreen Media taucht in zwei der vier Antworten auf. Sonst keine einzige Firma zweimal.
Das ist der Befund, an dem alles Weitere hängt. Es gibt in diesem Markt keinen Konsens darüber, wer die guten Anbieter sind, nicht einmal innerhalb desselben Systems am selben Tag. Vier eng verwandte Fragen, vier praktisch disjunkte Antwortmengen. Wer eine Bestenliste schreibt, beschreibt in Wahrheit das Ergebnis eines einzigen Prompts. Formulieren Sie die Frage etwas anders, und Sie bekommen ein anderes Feld.
Für Sie als Suchenden heißt das zweierlei. Erstens: Die Namen, die Sie in einer KI-Antwort sehen, sind keine Auswahl aus dem Gesamtmarkt, sondern eine Auswahl aus den Quellen, die zu Ihrer konkreten Formulierung passen. Zweitens: Wenn Ihnen eine Agentur ihre Nennungsrate zeigt, ohne die zugehörigen Prompts offenzulegen, nennt sie Ihnen eine Zahl ohne Bezugsgröße. Wie sich diese beiden Kennzahlen sauber definieren lassen, haben wir auf der Seite zu unserer GEO-Arbeit beschrieben.
Und noch etwas: Die Streuung ist kein Fehler der Messung, sondern ihr Ergebnis. Eine Wiederholung mit fünf anderen Prompts käme mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein teilweise anderes Feld. Genau deshalb steht in dieser Liste eine Nennungsrate und keine Rangfolge nach Bauchgefühl.
Nebenbefund: Beim Köln-Prompt zieht Google das Unternehmensprofil heran
Eine Sache fiel beim Prompt mit Ortsbezug auf, die bei den drei anderen so nicht auftrat. Die Antwort nennt zu jeder Agentur eine Sternebewertung, die Anzahl der Bewertungen und die Straßenadresse. Wörtlich aus der Antwort: "4,9 von 5 Sternen bei 138 Bewertungen, Aachener Str. 75, 50931 Lindenthal" (Quelle: eigene Messung, 05.09.2026).
Das sind exakt die Felder des Google-Unternehmensprofils. Bei lokal gestellten Fragen speist sich die generierte Antwort also nicht nur aus Texten über Agenturen, sondern zusätzlich aus strukturierten Profildaten, die jeder Betrieb selbst pflegt. Für lokale Anbieter verschiebt das den Hebel: Ein gepflegtes Profil mit aktueller Adresse und echten Bewertungen wirkt hier direkt in die Antwort hinein, nicht bloß in die Kartenansicht. Wir haben das an anderer Stelle ausführlicher aufgeschrieben, in GEO im Local Marketing.
Zur Ehrlichkeit gehört: Das ist eine Beobachtung aus einer einzigen Antwort. Ob Google das bei jedem Ortsprompt so macht, lässt sich daraus nicht ableiten.
Die sieben Kriterien und ihre Gewichtung
Alle sieben, mit Gewicht und Datenherkunft. Nichts davon ist im Nachhinein angepasst worden.
Nennungsrate in KI-Antworten: 30 % (eigene Messung, 05.09.2026). In wie vielen der vier ausgewerteten Antworten kommt die Agentur namentlich vor. Das schwerste Kriterium, weil es das misst, worum es in diesem Markt geht: ob ein System Sie als Antwort ausgibt. Datenquelle ist die Messung vom 05.09.2026.
Zitationsrate der eigenen Domain: 25 % (eigene Messung, 05.09.2026). Wie oft die eigene Domain als Quelle verlinkt oder als Beleg angeführt wurde. Getrennt von der Nennungsrate gezählt, weil ein System eine Agentur nennen kann, ohne sie zu belegen, und der umgekehrte Fall ebenfalls vorkommt. Wer in diesem Feld berät, sollte selbst als Quelle taugen. Ebenfalls aus der Messung vom 05.09.2026.
Sichtbarkeit in Google für "geo agentur": 15 % (eigene SERP-Messung, 05.09.2026). Die Position in der klassischen Suche, aus unserer eigenen SERP-Messung vom 05.09.2026. Niedriger gewichtet als die beiden KI-Kennzahlen, weil sie eine andere Sache misst, aber nicht weglassbar, weil die generierten Antworten sich zu großen Teilen aus organisch auffindbaren Quellen speisen. Was dahintersteckt, steht in unserer Erklärung zu SEO.
Eigene veröffentlichte Daten: 10 % (geprüft an den Agenturseiten, Stand: 05.09.2026). Hat die Agentur eine eigene Erhebung veröffentlicht, und misst diese Erhebung tatsächlich KI-Sichtbarkeit? Eine Nutzerbefragung zum Suchverhalten zählt hier nicht, eine SEO-Sichtbarkeitsstudie ebenfalls nicht. Geprüft an den jeweiligen Agenturseiten am 05.09.2026.
Offengelegte Messmethodik: 10 % (geprüft an den Agenturseiten, Stand: 05.09.2026). Stehen Prompt-Set, geprüfte Systeme, Messzeitraum und Kennzahldefinition öffentlich da? Gleich gewichtet wie die eigenen Daten, weil eine Zahl ohne Methode nicht nachprüfbar ist. Geprüft an den Agenturseiten am 05.09.2026.
Dokumentierte Fälle mit Zahlen: 5 % (geprüft an den Agenturseiten, Stand: 05.09.2026). Veröffentlichte Ergebnisse mit konkreten Werten. Nur schwach gewichtet, und das mit Absicht: Fallzahlen ohne Messzeitraum und ohne Methode sind schwer einzuordnen, und das trifft auf einen großen Teil des Materials im Markt zu. Geprüft an den Agenturseiten am 05.09.2026.
Preistransparenz: 5 % (geprüft an den Agenturseiten, Stand: 05.09.2026). Steht ein Betrag oder ein Rahmen öffentlich auf der Seite. Ebenfalls schwach gewichtet, weil ein genannter Preis nichts über die Qualität der Arbeit sagt. Er sagt aber etwas darüber, ob Sie vor dem ersten Gespräch einschätzen können, in welcher Größenordnung Sie landen. Geprüft an den Agenturseiten am 05.09.2026.
Die Verteilung folgt einer einfachen Logik, wie die Gewichtung oben zeigt: 55 % der Punkte kommen aus der gemessenen Sichtbarkeit in KI-Antworten, 15 % aus der klassischen Suche, 30 % aus dem, was eine Agentur über ihre eigene Arbeit offenlegt. Wer diese Aufteilung anders sieht, kann sie anders setzen. Die Einzelwerte im zweiten Teil sind so aufgebaut, dass sich damit rechnen lässt.

Was diese Liste nicht kann
Sie ist eine Momentaufnahme. Eine Messung, ein Tag, ein System, ein Land. Google AI Mode auf google.de am 05.09.2026, nicht ChatGPT, nicht Perplexity, nicht Gemini, nicht der Schweizer oder österreichische Markt. Vier ausgewertete Antworten sind eine schmale Basis, und wir nennen sie schmal, statt sie als Studie zu verkaufen.
Sie ist prompt-abhängig, und zwar stark. Der Befund aus der Messung vom 05.09.2026, 25 Agenturen, eine Überschneidung, ist genau der Beleg dafür. Mit fünf anderen Formulierungen sähe das Feld anders aus, und damit auch die Reihenfolge. Wer diese Liste liest, sollte sie als das nehmen, was sie ist: eine nachvollziehbare Rechnung auf einer klar benannten Datengrundlage, keine Rangordnung des deutschen GEO-Markts.
Sie sagt nichts über die Qualität der Arbeit, die eine dieser Agenturen für ihre Kunden leistet. Gemessen wurde Sichtbarkeit und Offenlegung, nicht Ergebnis beim Kunden. Eine Agentur kann in unseren Kriterien wenig Punkte holen und trotzdem gute Arbeit machen.
Fehlende Angaben führen wir als "nicht gefunden" oder "nicht offengelegt". Das heißt: Wir haben am 05.09.2026 auf den öffentlichen Seiten nichts dazu gefunden. Es heißt nicht, dass es nichts gibt. Bei drei Punkten steht das ausdrücklich so im zweiten Teil.
Und zum Naheliegenden: Für keinen Platz in dieser Liste ist Geld geflossen. Es gibt keine bezahlten Platzierungen, keine Affiliate-Verknüpfungen, keine Absprachen mit den genannten Agenturen. Keine der gelisteten Firmen wusste vor Veröffentlichung von diesem Text. Firmierungen haben wir jeweils nach dem Impressum übernommen.
Wenn Sie eine der gelisteten Agenturen vertreten und eine Angabe falsch ist: Melden Sie sich über unser Kontaktformular. Wir prüfen die Angabe, korrigieren sie bei Bedarf und schreiben das Korrekturdatum dazu. Das gilt auch dann, wenn die Korrektur uns im Ranking nach unten zieht.
Das Ergebnis: die zehn Plätze
Die Punktwerte stammen aus der eigenen Erhebung vom 05.09.2026 und aus der Prüfung der jeweiligen Agenturseiten am selben Tag. Für Platzierungen in dieser Liste wurde nichts gezahlt und nichts angeboten; es gibt keine bezahlten Plätze, keine Werbekooperation und keine Provision hinter einem der Einträge. Firmierungen sind so übernommen, wie sie im jeweiligen Impressum stehen. Bei unserem eigenen Eintrag verzichten wir auf einen Punktwert, siehe Offenlegung unten.
| Platz | Agentur | Sitz | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Evergreen Media AR GmbH | Innsbruck | 42,2 |
| 2 | Suchhelden GmbH | Osnabrück | 35,8 |
| 3 | Gerlach Media | Büchen | 33,8 |
| 4 | Radyant Digital GmbH | Berlin | 32,8 |
| 5 | Löwenstark Online-Marketing GmbH | Braunschweig | 25,5 |
| 6 | DREIKON GmbH & Co. KG | Münster | 19,8 |
| 7 | Claneo GmbH | Berlin | 15,0 |
| 8 | Aufgesang GmbH | Hannover | 13,5 |
| 9 | Peak Ace AG | Berlin | 3,0 |
| 10 | Mindhaus Consulting | – | nicht bewertet (Offenlegung: Wir sind selbst Anbieter) |
Platz 1: Evergreen Media AR GmbH
Sitz ist Innsbruck in Österreich. Evergreen Media wurde in zwei der vier ausgewerteten Antworten genannt, die eigene Domain wurde einmal zitiert, und bei Google steht die Agentur für "geo agentur" auf Platz 5; Quelle für alle drei Werte: eigene Messung vom 05.09.2026. Preise stehen öffentlich auf der Seite: "Fokusprojekte ab 30.000 EUR/Jahr", "60.000-150.000 EUR" und "oberhalb von 150.000 EUR" (Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026). Zur Messung wird ein monatlicher Takt genannt, ebenso die geprüften Modelle. Ein Prompt-Set und eine Definition der verwendeten Kennzahlen haben wir bei der Prüfung nicht gefunden. Der erste Platz ergibt sich im Kern aus den beiden schwerst gewichteten Kriterien Nennungsrate und Zitationsrate, ergänzt um die offen genannten Preise.
Platz 2: Suchhelden GmbH
Sitz ist Osnabrück. In den vier ausgewerteten Antworten wurde Suchhelden in einer genannt; bei Google steht die Agentur für "geo agentur" auf Platz 3, laut eigener SERP-Messung vom 05.09.2026. Auf der Seite stehen drei Fälle mit konkreten Zahlen: Held+Team mit "+3.175 % Sichtbarkeit" und "+642 % Nennungsrate", RHEINZINK mit "+125 %" und "+253 %", Rosental mit "+90 %" und "+83 %" (Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026). Bei allen drei Fällen haben wir keine Angabe zum Messzeitraum, zu den geprüften Systemen und zur Methodik gefunden. Preise sind auf der Seite nicht offengelegt. Der zweite Platz kommt vor allem aus der Google-Sichtbarkeit und aus den dokumentierten Fällen mit Zahlen; die Punkte für offengelegte Messmethodik und Preistransparenz konnten wir nicht vergeben.
Platz 3: Gerlach Media
Sitz ist Büchen. Gerlach Media ist ein Einzelunternehmen, deshalb steht hinter dem Namen keine Rechtsform. In einer der vier Antworten wurde die Agentur genannt (eigene Messung, 05.09.2026). Die Preise stehen offen auf der Seite: GEO Audit 3.500 EUR einmalig, laufende Betreuung ab 2.500 EUR/Monat (Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026). Beschrieben ist außerdem ein eigenes AI-Visibility-Tool, und es liegt eine eigene Studie vor. Diese Studie misst klassische SEO-Sichtbarkeit, nicht die Nennung in KI-Antworten; das ist eine sachliche Unterscheidung, kein Werturteil über die Arbeit. Der dritte Platz ergibt sich im Kern aus der Nennung, aus der vollständigen Preisangabe und aus den Punkten für eigene veröffentlichte Daten. Was uns fehlt, ist eine Erhebung, die dieselbe Größe misst, um die es in dieser Liste geht.
Platz 4: Radyant Digital GmbH
Sitz ist Berlin. Radyant ist die einzige Agentur im Feld mit einer echten eigenen Erhebung zur KI-Sichtbarkeit: 17.929 Chats, 10 Marken, 5 Modelle, 54 Tage und 64 getrackte Prompts, veröffentlicht am 23.06.2026 (Quelle: Veröffentlichung der Agentur). Das ist die vollständigste offengelegte Methodik, die wir bei der Prüfung am 05.09.2026 gefunden haben. Dazu kommen zwei dokumentierte Fälle mit Zahlen: Heyflow "7 % auf 52 % AI Search visibility" in sechs Monaten, deeploi "von null auf 20,3 %" (Quelle: Agenturseite). Preise stehen offen: ab 7.000 EUR/Monat, Projekt ab 10.000 EUR. Bei Google rankt Radyant für "geo agentur" nicht in den Top 30, laut eigener SERP-Messung vom 05.09.2026. Genau daran hängt der vierte Platz: In den Kriterien, die auf Sichtbarkeit zielen, fallen Punkte weg, die in den Methodik-Kriterien voll anfallen.
Platz 5: Löwenstark Online-Marketing GmbH
Sitz ist Braunschweig. Die Firmierung im Impressum lautet "Löwenstark Online-Marketing GmbH"; die im Markt verbreitete Bezeichnung "Digital Group" haben wir dort nicht gefunden. In einer der vier ausgewerteten Antworten wurde die Agentur genannt, und bei Google steht sie für "geo agentur" auf Platz 7 (eigene Messung, 05.09.2026). Die Preise sind offengelegt: GEO-Audit ab 1.299 EUR einmalig, GEO-Optimierung ab 999 EUR monatlich, jeweils netto (Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026). Der fünfte Platz setzt sich vor allem aus der Google-Sichtbarkeit und der Preistransparenz zusammen. Zur Datenbasis der verlinkten Studien haben wir bei der Prüfung nichts gefunden; dazu unten mehr.
Platz 6: DREIKON GmbH & Co. KG
Sitz ist Münster. DREIKON wurde in einer der vier Antworten genannt, und in dieser Antwort wurde auch die eigene Domain zitiert (eigene Messung, 05.09.2026). Bei Google steht die Agentur für "geo agentur" auf Platz 22, laut eigener SERP-Messung vom selben Tag; das liegt außerhalb der ersten beiden Ergebnisseiten und bringt in diesem Kriterium wenig. Preise haben wir auf der Seite nicht gefunden, ebenso wenig eine Beschreibung der Messmethodik. Beides ist neutral zu lesen: Nicht offengelegt heißt nicht, dass es nicht existiert, sondern nur, dass es am Prüftag öffentlich nicht auffindbar war.
Platz 7: Claneo GmbH
Sitz ist Berlin. Claneo hat eine eigene "State of Search Studie 2025" mit 2.000 Befragten veröffentlicht (Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026). Diese Studie ist eine Nutzerbefragung zum Suchverhalten und damit keine Messung von KI-Sichtbarkeit; die Punkte für eigene veröffentlichte Daten fallen an, die für eine offengelegte Erhebung der hier betrachteten Größe nicht. In keiner der vier ausgewerteten Antworten wurde Claneo genannt, entsprechend gibt es weder Punkte für die Nennungsrate noch für die Zitationsrate (eigene Messung, 05.09.2026). Der siebte Platz beruht damit fast vollständig auf dem eigenen Datenbeitrag.
Platz 8: Aufgesang GmbH
Sitz ist Hannover. Aufgesang wurde in einer der vier Antworten genannt. Die dabei zitierte Domain war sem-deutschland.de, nicht aufgesang.de (eigene Messung, 05.09.2026). Das ist für die Bewertung relevant, weil das Kriterium Zitationsrate an der eigenen Domain der Agentur hängt: Eine Nennung ohne Zitat der Agenturdomain bringt nur die Punkte des ersten Kriteriums. Der Preis ist offengelegt, auf der Seite steht "Das Mindestbudget liegt bei 1.000 Euro netto" (Quelle: Agenturseite, geprüft 05.09.2026). Bei Google haben wir die Agentur für "geo agentur" in den Top 30 nicht gefunden. Der achte Platz ergibt sich im Kern aus der einen Nennung und aus der Preisangabe.
Platz 9: Peak Ace AG
Sitz ist Berlin. In keiner der vier ausgewerteten Antworten wurde Peak Ace genannt, und die eigene Domain wurde in keiner Antwort zitiert (eigene Messung, 05.09.2026). Preise haben wir auf der Seite nicht gefunden. Die Agentur nennt Kennzahlen, mit denen sie arbeitet, namentlich Mention Rate, Citation Rate und Share of Voice; eine Definition dieser Kennzahlen, also die Rechenweise dahinter, war am Prüftag öffentlich nicht auffindbar. Die drei Punkte kommen aus dem Kriterium für offengelegte Messmethodik, weil die Kennzahlen immerhin benannt sind. Zur Herkunft der Zahlen im veröffentlichten Whitepaper haben wir keine Angabe gefunden; das führen wir im nächsten Abschnitt gesondert auf, weil es eine offene Frage ist und kein Befund.
Platz 10: Mindhaus Consulting
Wir listen uns hier bewusst mit auf, weil wir selbst Anbieter für GEO-Leistungen sind. Offenlegungshinweis: Wir sind selbst Anbieter. Für die eigene Domain liegt im Rahmen dieser Erhebung keine vergleichbare Messung vor, deshalb vergeben wir uns keinen Punktwert, den wir nicht belegen können. Was wir stattdessen offenlegen: unsere Leistungen und unsere Preise. Mindhaus Consulting bietet einen GEO-Sichtbarkeits-Check für 1.450 €, ein GEO-Fundament für 6.900 € (Pflicht vor jedem Retainer) und ein GEO-Fundament für mehrere Standorte ab 14.900 € an, jeweils einmalig, netto zzgl. USt., Stand: September 2026. Die laufende Betreuung läuft in drei Stufen: Basis für 1.200 €, Wachstum für 2.900 € und Dominanz für 5.900 € im Monat, netto zzgl. USt., bei sechs Monaten Mindestlaufzeit. Details zu Leistungen und Vorgehen stehen auf der Seite zu GEO-Leistungen.
Nicht verifizierbar
Drei Punkte konnten wir am 05.09.2026 nicht überprüfen. Sie stehen hier als offene Fragen, nicht als Vorwurf, und ausdrücklich nicht mit der Aussage, dass es die gesuchten Angaben nicht gibt. Wir haben sie öffentlich nicht gefunden, mehr sagt der Eintrag nicht.
- Die Herkunft der Zahlen im Whitepaper von Peak Ace: eine Angabe dazu, woher die genannten Werte stammen, war nicht auffindbar.
- Die Datenbasis der bei Evergreen Media verlinkten Studien: die zugrunde liegenden Daten haben wir nicht gefunden.
- Die Datenbasis der bei Löwenstark verlinkten Studien: ebenfalls nicht gefunden.
Sollte eine der drei Angaben existieren und uns nur entgangen sein, tragen wir sie nach. Der Weg dafür steht weiter unten.
Korrektur- und Aufnahmeweg
Diese Liste beruht auf dem, was am 05.09.2026 öffentlich auffindbar war. Das kann unvollständig sein, und es kann sich seither geändert haben.
Jede hier gelistete Agentur kann sich melden. Wenn Sie eine Angabe für falsch halten oder eine Quelle nennen können, die wir nicht gefunden haben, prüfen wir das und korrigieren den Eintrag mit Datum der Korrektur. Der ursprüngliche Stand bleibt dabei sichtbar, damit niemand nachträglich eine andere Fassung erklärt bekommt. Das gilt auch für Agenturen, die nicht in der Liste stehen und die Kriterien erfüllen: Die Aufnahme läuft über dieselbe Prüfung, nicht über eine Anfrage. Bezahlen kann man weder einen Eintrag noch eine Änderung.
Der Kontakt läuft über unser Kontaktformular, gerne mit Link auf die Belegstelle.
Häufige Fragen
Warum stehen Sie selbst in Ihrer eigenen Liste?
Weil eine Vergleichsliste, die den Autor auslässt, die unangenehmste Frage einfach überspringt. Wir sind selbst Anbieter für GEO-Leistungen, und diese Offenlegung gehört hierher, nicht in eine Fußnote. Einen Punktwert erfinden wir uns dafür nicht: Für die eigene Domain liegt im Rahmen dieser Erhebung keine vergleichbare Messung vor, deshalb stehen bei unserem Eintrag Leistungen und Preise, nicht eine Zahl, die wir nicht belegen können.
Warum ist Agentur X nicht dabei?
Die zehn Plätze stammen aus einer konkreten Erhebung: vier ausgewertete Antworten aus dem Google AI Mode vom 05.09.2026, ergänzt um Agenturen, die in der Google-Suche für "geo agentur" sichtbar waren. Allein in den vier KI-Antworten fielen 25 verschiedene Namen; die Google-Sichtbarkeit brachte weitere hinzu. Wer nicht dabei ist, ist in dieser Erhebung nicht aufgetaucht, und das sagt nichts über die Arbeit dieser Agentur. Es gibt in diesem Markt keinen Konsens darüber, wer dazugehört: Über vier Antworten hinweg gab es genau eine Überschneidung. Eine andere Erhebung an einem anderen Tag käme zu einer anderen Liste.
Wie oft wird neu gemessen?
Die nächste Neuberechnung ist auf den 05.12.2026 datiert und wird in diesen Artikel eingetragen. Danach ist ein fester Takt vorgesehen, mit demselben Prompt-Set und derselben Vorgehensweise, weil eine geänderte Frage eine andere Größe misst. Zwischenzeitliche Korrekturen einzelner Angaben laufen unabhängig davon über den Korrekturweg oben und werden mit Datum ausgewiesen. Alte Stände bleiben erhalten.
Kann man sich in diese Liste einkaufen?
Nein. Für keinen der zehn Plätze wurde gezahlt, angeboten oder verhandelt, es gibt keine Werbekooperation, keine Provision und keinen Affiliate-Link hinter einem Eintrag. Auch die Aufnahme einer bisher nicht gelisteten Agentur ist nicht käuflich; sie läuft über dieselbe Prüfung wie alle anderen Einträge. Der einzige Weg, die eigene Position zu verändern, ist der, den die Kriterien beschreiben: veröffentlichen, offenlegen, messbar werden.
Was sagt diese Liste über die Qualität der Arbeit aus?
Nichts. Gemessen wird ausschließlich öffentlich prüfbare Sichtbarkeit und Transparenz, also wie oft eine Agentur in KI-Antworten vorkommt, ob ihre Domain zitiert wird, wie sichtbar sie in der Google-Suche ist und was sie über Preise, Methodik und Ergebnisse offenlegt. Wie gut jemand seine Kunden betreut, steht in keinem dieser Kriterien und lässt sich von außen auch nicht messen. Eine Agentur weit unten in der Tabelle kann ausgezeichnete Arbeit leisten, ohne sie öffentlich zu dokumentieren. Wir stehen selbst in dieser Liste, ohne uns einen Punktwert zu geben, und würden denselben Maßstab an unsere eigene Arbeit anlegen.



